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Skills Lab ausstatten: Welche medizinischen Simulatoren sich zum Jahresende sinnvoll ergänzen lassen

Skills Lab ausstatten: Welche medizinischen Simulatoren sich zum Jahresende sinnvoll ergänzen lassen
Jahresendbudget im Skills Lab gezielt einsetzen: Simulatoren und Trainingsmodelle nach Lernzielen, Gruppengröße, Auslastung und Folgekosten auswählen.

Ein Skills Lab profitiert vor allem von einer Ausstattung, die zu den definierten Lernzielen, zur Gruppengröße und zu den tatsächlich trainierten Prozeduren passt. Die Healthcare Simulation Standards of Best Practice® empfehlen, simulationsbasierte Lernangebote an messbaren Lernzielen und erwarteten Ergebnissen auszurichten. Wenn zum Jahresende noch Investitionsmittel verfügbar sind, bietet sich deshalb eine strukturierte Lückenanalyse an: Welche Stationen sind ausgelastet, welche Kompetenzen können noch nicht ausreichend trainiert werden und wo begrenzt zu wenig Material das parallele Üben? [1]

1. Mehr Trainingsplätze oder mehr Komplexität? 

Soll ein neues Trainingssystem zusätzliche klinische Verfahren ermöglichen oder braucht das Skills Lab vor allem mehr identische Übungsstationen? Wiederholtes Üben und Feedback gehören zu den untersuchten wirksamen Gestaltungsmerkmalen simulationsbasierter Ausbildung. Bei großen Lerngruppen kann es deshalb sinnvoll sein, ausreichend parallele Injektions- oder Punktionsplätze vorzuhalten. Für fortgeschrittene Verfahren kann dagegen ein spezialisiertes Modell die passendere Ergänzung sein. [2]

2. Ultraschallgestützte Gefäßzugänge und PICC-Training 

Für Einrichtungen mit entsprechenden Lernzielen kann der ultraschallfähige PICC Training Simulator eine spezialisierte Ergänzung sein. Der Simulator ist für das Training der PICC-Anlage von der Punktion über die Katheterhandhabung bis zur Platzierung des distalen Katheterendes ausgelegt. Er verfügt unter anderem über ein austauschbares Ultraschall-Punktionskissen und anatomisch dargestellte Venenverzweigungen. Im DocMed-Shop ist das Modell mit der SKU EZR16014 für 2.190 €* gelistet. [3]

3. Pflege- und Stationskompetenzen ergänzen 

Skills Labs medizinischer Fakultäten können auch pflegerische Trainingsmodelle einbeziehen, insbesondere wenn interprofessionelle Lernziele vorgesehen sind. Die INACSL-Standards führen simulation-enhanced interprofessional education ausdrücklich als Anwendungsbereich simulationsbasierter Lehre. Im DocMed-Sortiment finden sich beispielsweise die Clinical Chloe für 2.495 €*, der Tracheostomie Management Simulator für 939 €* sowie Druckgeschwür-/Dekubitusmodelle für 1.029 €*. [1][4][5][6]

4. Der bessere Business Case: Auslastung pro Jahr 

Für die interne Beschaffungsentscheidung kann die geplante Nutzung pro Jahr eine hilfreiche Kennzahl sein. Ein Simulator, der in mehreren Kursformaten eingesetzt wird, kann eine höhere Auslastung erreichen als ein hochspezialisiertes Modell mit wenigen Einsätzen. Neben dem Kaufpreis sollten deshalb auch Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien, Wartung und Lagerbedarf berücksichtigt werden. Die INACSL-Standards betonen, dass Simulationsprogramme geeignete Systeme und Infrastruktur für den laufenden Betrieb benötigen. [1]

5. Eine sinnvolle Reihenfolge für die Beschaffung 

Eine mögliche Beschaffungslogik ist, zunächst Engpässe bei häufig trainierten Basisfertigkeiten zu identifizieren und anschließend Modelle für fortgeschrittene oder spezialisierte Lernziele zu prüfen. Entscheidend bleibt die Passung zu Curriculum, Lernzielen, Gruppengröße und geplanter Nutzung. So lässt sich vermeiden, dass einzelne Simulatoren ohne klar definierten Einsatz angeschafft werden. [1]

Checkliste vor der Bestellung 

  • Welches konkrete Problem oder Lernziel löst die Anschaffung?
  • Wie häufig wird das Produkt im kommenden Jahr voraussichtlich genutzt?
  • Wie viele Personen oder Standorte profitieren davon?
  • Ist bereits vergleichbare Ausstattung vorhanden?
  • Welche Folgekosten, Verbrauchsmaterialien oder Lageranforderungen entstehen?
  • Sind interne Freigaben, Vergabevorgaben, Rahmenverträge und Bestellfristen geklärt?

Fazit 

Für Skills Labs ist eine Jahresendinvestition besonders nachvollziehbar, wenn sie einen konkreten Engpass beseitigt oder ein curricular relevantes Training ermöglicht. Vor dem Kauf sollten Verantwortliche Lernziele, Gruppengröße, geplante Nutzung und Folgekosten dokumentieren. Bei mehreren Stationen oder höherpreisigen Simulatoren kann eine gebündelte Angebotsanfrage sinnvoll sein. [1]

Produktübersicht 

Produkt SKU Preis Einsatz / Auswahlgrund Produktseite
PICC Training Simulator, ultraschallfähig [3] EZR16014 2.190,00 €* Für PICC- und ultraschallgestütztes Gefäßzugangstraining. Produkt ansehen
Clinical Chloe Krankenpflegepuppe [4] EZR17625 2.495,00 €* Für interprofessionelle und pflegerische Skills. Produkt ansehen
Tracheostomie Management Simulator [5] EZLM106 939,00 €* Für Kanülenwechsel, Absaugung und Tracheostomiepflege. Produkt ansehen
Druckgeschwür / Dekubitus Modelle [6] EZR11047 1.029,00 €* Für Wundbeurteilung und pflegerische Lehre. Produkt ansehen
Krankenpflegesimulator „Yaye“ [7] EZR16228 8.635,00 €* Für ein breites Spektrum praktischer Skills. Produkt ansehen

*Preis- und Linkhinweis

Stand der Produktdaten und Preise: 28.09.2026. Produktpreise und Verfügbarkeiten können sich kurzfristig ändern. Vor Veröffentlichung oder Versand eines Angebots sollte die jeweilige verlinkte DocMed-Produktseite nochmals geprüft werden. Bei Produkten mit „ab“-Preis hängt der Endpreis von der gewählten Variante bzw. Größe ab.

Quellen 

[1] International Nursing Association for Clinical Simulation and Learning (INACSL): Healthcare Simulation Standards of Best Practice®. Die Standards beschreiben u. a. die Ausrichtung simulationsbasierter Lehre an Lernzielen und erwarteten Ergebnissen, Anforderungen an den Betrieb sowie simulation-enhanced interprofessional education.  (abgerufen am 28.09.2026).

[2] Cook DA et al.: Comparative effectiveness of instructional design features in simulation-based education: systematic review and meta-analysis. Medical Teacher. 2013;35(1):e867-e898. Die Übersichtsarbeit untersuchte Gestaltungsmerkmale simulationsbasierter Ausbildung und berichtet u. a. Ergebnisse zu wiederholtem Üben und Feedback.  (abgerufen am 28.09.2026).

[3] Erler-Zimmer / DocMed: PICC Training Simulator, ultraschallfähig, SKU EZR16014. Herstellerbeschreibung zu trainierbarem PICC-Ablauf, Ultraschall-Punktionskissen und anatomischen Venenstrukturen; DocMed-Preisstand 28.09.2026: 2.190,00 € inkl. MwSt.  (abgerufen am 28.09.2026).

[4] DocMed GmbH: Clinical Chloe Krankenpflegepuppe, SKU EZR17625. Produktseite mit aktuellem Preis von 2.495,00 € inkl. MwSt. und Einordnung für Universitäten und Schulungen.  (abgerufen am 28.09.2026).

[5] DocMed GmbH: Tracheostomie Management Simulator, SKU EZLM106. Produktseite mit aktuellem Preis von 939,00 € inkl. MwSt. und Einordnung für Universitäten und Schulungen. (abgerufen am 28.09.2026).

[6] DocMed GmbH: Druckgeschwür / Dekubitus Modelle, SKU EZR11047. Produktseite mit aktuellem Preis von 1.029,00 € inkl. MwSt.; Trainingsmodelle für die Lehre zu Druckgeschwüren/Dekubitus. (abgerufen am 28.09.2026).

[7] DocMed GmbH: Krankenpflegesimulator „Yaye“, SKU EZR16228. Produktseite mit aktuellem Preis von 8.635,00 € inkl. MwSt. und Einordnung für Universitäten und Schulungen. (abgerufen am 28.09.2026).

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